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Montag, 17. September 2012

Nähfragezeichen


 
Endlich schaffe ich es mal wieder, auf Meikes Nähfragezeichen zu antworten!
Nach einem Vorschlag von Frau Linkshänderin gibt es dieses Mal diese tolle Frage:
 
 
Trauma oder VorbildWurdest du als Kind von Mama, Oma, Tante oder vielleicht sogar Papa benäht/bestrickt/becraftelt? Hat diese Person auch für sich selbst genäht? Wie fandest du das damals? Und wie findest du es aus heutiger Sicht. Hat es dich geprägt?


Meine Mutter hat für meine Schwester und mich genäht und gestrickt. Damals gab es hier noch eine riesige Stoffabteilung in einem Kaufhaus, die hat mich damals schon fasziniert und angezogen.
Ich durfte die dicken Burda-Schnittmusterbücher durchblättern, mir einen Schnitt aussuchen und dann den Stoff, das fand ich wunderbar. Und dann entstanden meine Traummodelle, Röcke, Kleider, Hosen, Blusen, einmal ein toller Poncho mit passendem Rock, sensationelle Faschingskostüme.....
Ich war immer sehr stolz auf die Sachen und habe sie gerne getragen.
Neben den Schnittmusterbüchern gab es irgendwann die "Carina", eine Art "kleine Schwester" von Burda, ich glaube, ich hatte sie fast alle und auch daraus hat meine Mutter für mich genäht.
Besonders viel getragen habe ich diesen Rock: Ich habe ihn noch Mal fütr Euch angezogen (damals saß er etwas lockerer und ich konnte auch einatmen.....)........

 
........aus dieser Carina (1977, kostete 2 DM)......
 
 
......diese Modell....
Getragen habe ich es auch mit dem passenden Dreiecktuch um die Taille, das ist auch noch irgendwo.
 

 
Nur so zum Schmuzeln, aus dem gleiche Heft, eine Regenjacke aus einem Duschvorhang, die hatte ich NICHT!
 
 
Diese Rock ist eines der vielen Rettungsobjekte meiner Mutter, Einladung zur Silvesterparty, ich war so ca. 18 Jahre alt und dachte (vermutlich so 29.12.), ach da wäre doch ein Satinrock toll. Also damit begonnen, ich glaube bei der Rüsche am glitschigen Stoff verzweifelt, Mama hat ihn fertig genäht und ich habe gefeiert (mit passenderen Schuhen....)

 
Gerettet hat meine Mutter vor allem sämtliche Handarbeitsunterrichtstücke, egal, ob gestickt, gehäkelt, gestrickt oder genäht. Ohne sie wäre kein Einziges fertig geworden. Ich erinnere mich noch sehr genau an den Unterricht in der 6. Klasse, die Leherin hieß "von Witzleben", sie war aber nicht so witzig, und wollte, dass ich Hüttenschuhe stricken sollte. Ich konnte noch nicht mal mit 2 Nadeln vernünftig stricken und jetzt FÜNF! Die Hüttenschuhe sind sehr schön geworden, grün-gelb geringelt, ich glaube, alles was ich im Unterricht gestrickt habe, hat meine Mutter zu Hause korrigiert (aufgetrennt)........Ich glaube, damit hat meine Mutter es geschafft, dass ich Handarbeiten nicht gehasst habe.
Bestrickt hat sie mich/uns auch, ich erinnere mich z.B. an einen ganz bunt getreiften Rollkragenpulli, auch da durfte ich mir die Wolle aussuchen.
Ich habe meine Mutter auch nie ungeduldig oder schlecht gelaunt im Zusammenhang mit Handarbeiten erlebt, hatte immer den Eindruck, dass es ihr Spass gemacht hat.
 
In der Oberstufe habe ich dann begonnen zu stricken, etwas später auch zu naähen und hatte in meiner Mutter einen geduldige Lehrmeisterin.
 
Heute nähe ich ab und zu etwas für sie, früher habe ich ihr auch mal Socken gestrickt.
So schließt sich ein Kreis und das finde ich total schön.
Ich denke schon, dass ich dieses Tolle Hobby meiner Mutter zu verdanken habe.
 
Danke Mama!!!
 
Andere Nähgeschichten gibt es hier!
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Samstag, 21. April 2012

Nähfragezeichen Nummer 36 & 37




So in dieser Woche beantworte ich gleich mal zwei Fragen, da die der vorletzten Woche irgendwie bei mir nicht ankam. Wie immer kommen die Fragen von Meike.

Also zuerst:

Farbwahl beim Nähen

Hat sich euer Kleiderschrank von innen farblich verändert, seitdem ihr näht? Neue Farben? Neue Farbkombinationen? Näht ihr lieber uni oder gemustert?
 
 
Also meine Lieblingsfarben sind schon lange rot, orange, grün, braun, die finden sich natürlich auch in meinem Schrank. Und natürlich nähe ich auch in diesen Farben. Mein Kleiderschrank hat sich durchs Nähen schon verändert, denn ich nähe mir z.B ein neues Kleid in orange, obwohl die Farbe völlig out ist, in keinem Laden gibt es orange.
Neu entdeckt habe ich gerade gelb, deshalb, weil mich entsprechende Stoffe "angelacht" haben.
Ich gestehe eine Hang zu gemusterten Stoffen und die dürfen auch  gerne mal etwas schriller sein.....in letzter Zeit nähe ich aber auch häufiger mal uni, meistens aber recht farbig.
 
Die nächste Frage:

Probemodelle

Näht ihr Probemodelle? Und wenn ja aus was? Welche Vor- und Nachteile hat das Probenähen?
 
Jein. So richtige Probemodelle habe ich sehr selten genäht. Häufig nähe ich aber ein Kleidungsstück erst mal aus einem günstigen Stoff und ich nähe es so, dass ich es auch anziehen kann. Ansonsten finde ich die Zeit zu schade, die ich investiere.
Ich habe aber auch das Glück, dass mir viele Schnittmuster im wesentlichen passen, die Dinge, die ich verändern muss, sind i.d.R.so, dass was Tragbares rauskommt.
 
 

Das ist ein Probekleid, dass ich nicht zu Ende genäht habe, entsprechend auch nicht noch mal, kommt aber eher selten vor.



Das rote Kleid war auch ein Probemodell, dass ich aber, trotz kleiner Passformfehler und einem etwas zu steifen Stoff, gerne trage und aktuell erneut nähe, eine Nummer kleiner und mit einem weicher fallenden Stoff.

Noch mehr zum Thema hier.



 
 

Montag, 9. April 2012

Nähfragezeichen Nummer 35


Kurz vor knapp noch schnell eine Antwort auf die Frage der Woche von Meike.......

Naturfasern oder Kunsstoffe
Welche Stoffart bevorzugt ihr für welche Projekte? Warum? Welche Vor- und Nachteile seht ihr bei den unterschiedlichen Materialien?


Heute ist mir nach Wolle, es ist soo kalt......O.k., aber mal zur Frage: Tendenziell mag ich lieber Naturfasern, besonders gerne mag ich Leinen und Walk, aber auch andere Wollstoffe, Baumwolle und Viskose. Es ist kein Problem, wenn diese materialien in Mischgeweben "auftreten", dann stören mich auch Kunstfaserbeimischungen nicht. Ich habe einige Teile aus Stoffen genäht, die aus Leinen, Bazmwolle und etwas Polyirgendwas bestehen, die tragen sich sehr angenehm. Auch ein paar meiner Walksachen bestehen neben Wolle aus irgendeiner Kunstfaser. Bei Jerseys ist ein geringer Elastananteil i.d.R. ganz günstig bezüglich der Formstabilität. Reine Kunstfasern habe ich bisher selten vernäht, Polyestertaft mal, mag ich aber nicht so sehr. Mir fallen jetzt keine Kleidungsstücke ein, die ich geplant aus 100% Kunstfaser nähen würde (ich nähe aber z.Z. nur "normale" Kleidung).
Mehr fällt mir dazu nicht ein.........

Noch mehr "stoffiges" hier!


Samstag, 31. März 2012

Nähfragezeichen Nummer 36



Ziemlich radikal habe ich die diese Woche von Meike gestellte Frage gelöst, nachdem ich sie mir lange gestellt habe.
 
Stoff-FitzelchenBeim Zuschneiden bleibt immer Stoff übrig, mal mehr, mal weniger. Immer bleiben aber auch recht kleine Fitzelchen übrig. Ab welcher Größe hebt ihr Reststückchen auf und wenn ja wie? Und warum? Was macht ihr mit den Resten?
 
Lange Zeit habe ich alle Reste aufgehoben, die größer als ca. 10 mal 10 cm waren, wofür wußte ich nicht so genau, es gab vage Ideen von Applikationen, Nutzen für Kinderbekleidung, Mustermix für mich.....hmmm, einmal habe ich ein Shirt für mich aus Resten genäht, vielleicht 2 bis 3 Teile aus Resten für Kinder, das wars. Ach ja, aus bunten Baumwollstoffe nähe ich gerne Geschenkbeutel(chen), spart Papier.
Das Resultat waren mehrere große Kisten voll mit Resten, z.T. auch bis zu 50/60 cm lang. Und es wurde immer mehr......
So vor einem Jahr habe ich begonnen auszumisten, Grundschule und Kita wollten kleine Reste, bitteschön, 2 große Säcke weg. Einige große Stücke hab`ich einer Freundin geschenkt, einige andere Stücke und für mich nicht passende Stoffe ging übers Internet an ein Schulprojekt. Und dann habe ich 2 große Müllsäcke mit kleineren Resten weggeschmissen, sehr entlastend.
Bis vor ein paar Wochen hatte ich dann noch einige große Stoffstücke hier liegen, solche, die ich sehr schön fand, also nicht einfach entsorgen konnte.....und eine Bekannte fragte mich ob ich Stoffe übrig hätte, in ihrer Nachbarschaft gäbe es ein 13jähriges Mädchen, die mit Patchwork begonnen hat und günstig Stoffe für eine große Decke suchte - Problem gelöst.
Wenn ich jetzt zuschneide, schmeiße ich gleich gnadenlos alle kleinen Reste weg, ich behalte nur große Stücke. Ausnahme sind Walkstoffe, da hab`ich so eine Idee.......Wenn ich wieder zuviele der größeren Reststücke habe, werde ich vermutlich wieder versuchen, sie zu verschenken.
 

Davon gibt es noch eine zweite Kiste, auch voll......


Die rechte Kiste ist die für die Jersey-Reste, der Deckel geht schon nicht mehr zu.....da muss ich bald überlegen, was ich tue........eine weitere große Kiste gibt es noch für Walkreste.......
Ihr könnt euch also vorstellen, was sich hier vor der Ausmistaktion angesammelt hatte.

Sonstige Ideen zur Resteverwertung gibt es hier!
 
 
 
 

Sonntag, 25. März 2012

Nähfragezeichen Nummer 33

                                                       


O.k. auf ein Neues, diese Woche "im Nähfragezeichen", initiiert von Meike, folgendes Thema:

Rock-)Saum
Wie bestimmt ihr die für Euch perfekte Rocklänge und wie näht ihr am liebsten einen Saum. Tipps und Tricks willkommen.
Also, ich mag für mich gerne Rocklängen bis ans Knie bis kniebedeckt und außerdem richtig lang so Knöchelllänge oder knapp drüber. Was ich an mir nicht mag ist Mitte der Wade, da komme ich mir immer so "trutschig" vor, ich weiß nicht ob Ihr das Wort kennt, gemeint ist so eine Art altbacken. Ob das pefekt für mich ist, weiß ich nicht, ist mir aber auch total egal.

Beispiel für einen langen......


........und einen kurzen Rock.

Zum Festlegen der Länge nehme ich bei langen und/oder weiten Röcken meistens den "Kreidepuster", der Rock ist dann auf  der Puppe. Bei kurzen, schmalen Röcken mache ich es nach Augenmaß.

Ich bin nicht so die Freundin vom unsichtbaren (mit der Hand) festgenähten Säumen, ich kann es nicht gut und bin zu ungeduldig. Bei Röcken aus "rustikaleren" Stoffen, z.B. Wolle, Leinen etc., mag ich auch einen sichtbar gesteppten Saum. Mit der Hand habe ich Säume bisher nur bei "feinen" Röcken/Kleidern festgenäht.
Und, was ich auch schon probiert habe, für Faule, ist Saumfix......funktioniert gut bei festen Stoffen.




Lange und kurze Röcke, Saumtipps etc. HIER!

Sonntag, 18. März 2012

Nähfragezeichen Nummer 32


Oh, das ist ja mal wieder eine schöne Frage, die Meike sich diese Woche ausgedacht hat!

Warum ausgerechnet (Knoten-)kleider?

Beim MMM ist es nicht zu übersehen. Hobbyschneiderinnen lieben es, Kleider zu nähen. Warum eigentlich? Was ist dran am Kleid (im Allgemeinen) und (im Speziellen) am Knotenkleid?
Kleider sind toll, ganz einfach. Ich kann gar nichts Neues schreiben, weder allgemein noch im Bezug auf mich. Ich mochte immer schon Kleider (und Röcke), hatte auch immer welche, auch in Phasen, in denen ich mehr Jeans/Hosen trug. Dirndl (als Mädchen), indische bodenlange Gewänder, Rüschenkleider, Hemdblusenkleider, Mini, Midi, Maxi, einteilig, zweiteilig....ich hatte sie alle! Warum? Ich finde, sie sehen schön aus, sie fühlen sich gut an, sie sind nicht so der "Einheitsbrei", sie sind weiblich, sie sind (oft) praktisch. Und frau ist mit einem Teil angezogen.
Das Knotenkleid im speziellen, also, ich hab`es beim letzten MMM schon geschrieben, das gefiel mir anfangs eher nicht, ich habe es mir mit der Zeit so "schön geguckt", dass ich es probiert habe und es gefällt mir an mir auch sehr gut. Und es ist schnell genäht, gemütlich, vielseitig "einsetzbar"......das Nächste wird heute Abend fertig......und gestern kam noch unifarbener Jersey-Nachschub an......

Noch mehr Kleiderstatements gibt es hier!

Montag, 12. März 2012

Nähfragezeichen Nummer 31


Kurz vor knapp, morgen kommt ja schon die nächste Frage von Meike.......

Schnittänderungen notieren



Wie notiert ihr euch wichtige Informationen/Lernerfahrungen/Anpassungen nach dem Zuschnitt und dem Nähen, wenn ihr eure Schnitte archiviert. Auf den Schnittteilen, auf einem Extrablatt, in eurem Näh-Notizbuch, im Blog?

Also, ich bin sozusagen auf dem Weg zur Ordnung (hatte ich schon erwähnt, dass ich eigentlich ordentlich bin, so in Analogie zum Kopfkleiderschrank, hab´ich eine Kopfordnung.....).
Ich habe zum Einen immer ein klienes Büchlein, da notiere ich jeden genähten Schnitt mit Datum, eventl. Änderungen, und Quelle des Stoffes.


Die Einzelschnitte kommen in Klarsichthüllen, zusammen mit einem Stück Stoff und werden in thematisch beschrifteten Ordnern aufbewahrt.


Schnitte aus Zeitungen kommen zusammen mit Schnittmusterbogen, dem Stoffstück auch in eine Klarsichthülle, diese lege ich dann in die Zeitung ein, oben kommt noch so ein Klebefähnchen dran. Aufbewahrt werden Zeitungen in Stehsammlern




So, die Anderen machen es so, guckst Du hier!

Sonntag, 4. März 2012

Näh-Fragezeichen Nummer 30


Oh je, was für eine Frage...da denke ich nämlich immer mal drüber nach....... Also, in Meikes Blog diese Woche folgendes Thema:

Nähmaschinen: Wartung und Pflege



Wie oft tauscht Ihr die Nadeln Eurer Nähmaschine aus und wie oft reinigt Ihr sie? Ich habe seit ein paar Monaten eine neue Nähmaschine und habe das Gefühl, dass sie nicht so gut läuft, wenn die Nadeln zu lange im Gebrauch sind. Bei meiner 25 Jahre alten Singer war das kein Problem. Da habe ich die Nadel nur gewechselt, wenn sie abgebrochen war. Meine Neue "will" auch ständig sauber gemacht werden, da sonst der Unterfaden Schlaufen bildet oder der Stoff "gefressen" wird. Gibt es tatsächlich Primadonnen und Genügsame unter den Nähmaschinen
 
 
Also, zuerst mal: Ich habe sehr brave Nähmaschinen, die zicken kaum mal.
Bei meiner Nähmaschine, eine Brother NX, wechsle ich die Nadeln, wenn sie schief sind oder abgebrochen, klaro. Und immer, wenn ich Jerseys nähe, dann gibt es die passende Nadel, ich hab´mir nämlich einmal mit einer dickeren Universalnadel Laufmaschen "in ein Shirt genäht".  Bei meinem Seidenkleid habe ich auch eine neue Nadel eingesetzt, auch besonders dünn, eine 60er. Ansonsten nähe ich überwiegend mit Universalnadeln, meistens Stärke 70 oder 80.
Bei meiner Overlock und auch bei der Cover wechsle ich die Nadeln sehr selten, nur dann, wenn sie nicht mehr schön nähen.
Sauber machen, das ist so ein Thema, also dicke Flusen hole ich mit der Pinzette, dann pinsle ich mal, gelegentlich habe ich schon mal vorsichtig ausgesaugt. Die Overlock öle ich gelegentlich, die anderen Beiden sollen nicht (lt. Hersteller).
Was ich, glaube ich mal machen sollte, ist eine Überholung samt "Grundreinigung", aber dazu müsste ich ein ganzes Stück fahren und wäre nähmaschinenlos.......
Wenn Ihr noch mehr über Nähmaschinenkosmetik erfahren wollt, hier lang!

Sonntag, 19. Februar 2012

Näh-Fragezeichen Nummer 28


Das ist dies Woche ja mal wieder eine Frage, zu der mir einiges einfällt.........ich bin nämlich oft in der........

Näh-Zwickmühle



Näht ihr ganz gezielt, weil etwas ganz bestimmtes in eurer Garderobe fehlt oder näht ihr frisch inspiriert eher aus Spaß etwas, was ihr ganz dringend haben müsst, weil ihr etwas irgendwo gesehen habt? Theresa fragt, weil sie eigentlich 1000 Ideen hätte, aber so viele Taschen, Klamotten etc. eigentlich gar nicht braucht. Steckt ihr auch manchmal in der Zwickmühle: Nähen oder besser nicht?

Sowohl als auch........Ich schreibe gerne Listen, für alles mögliche, so auch für Nähprojekte. Es gibt also immer wieder Listen für Kleidung, die ich gerne nähen würde, meistens für die kommende Saison. Einen Teil nähe ich auch immer, aber nie alles.......weil mir die Zeit fehlt, weil ich den genau passenden Stoff nicht finde und, ganz oft, weil andere Sachen dazwischen kommen. Ich sehe in einer Zeitung, in einem Blog irgendein Teil, dass ich unbedingt sofort "brauche"......und nähe es.
Für Anlässe nähe ich schon, oft werde ich aber erst auf den letzten Drücker fertig, Stichwort Weihnachtskleid oder auch andere Feste, z.B. hier.
Was ich noch nie hingekriegt habe und immer wieder, in Variationen,auf meine Liste schreibe, ist ein komplettes Ensemble, also z.B. Rock/Kleid, mit Shirt/Bluse, Jacke, Unterrrock, Tuch......und einen Mantel....und da war ja auch noch der Kopfkleiderschrank......
Aufpassen muss ich, dass ich mich mit meinem Hobby, meinen ganzen Plänen, nicht unter Druck setzte!

Und die Anderen so? Meike hat sie hier versammelt!


Sonntag, 12. Februar 2012

Nähfragezeichen Nummer 27


Farbberatung



Wart ihr schon mal bei einer Farbberatung? Und? Wie ging es euch danach und welche Konsequenzen habt ihr daraus gezogen? Haltet ihr euch an die Tipps - und bekommt seit dem ständig Komplimente, über euer gesundes Aussehen?


Ich war vor ein paar Jahren gemeinsam mit meiner besten Freundin bei einer Farbberatung. Meine Freundin hatte die Idee schon eine ganze Weile, sie war sich unsicher bezüglich "ihrer" Farben, sie trug damals Blau, Brauntöne, auch mal Grün und Rot.........Ich fühlte mich mit meinen Farben wohl, fand es aber spannend und bin neugierig mitgegangen. Z.B. wusste ich, dass Schwarz sehr geeignet ist, um von allen Kollegen/innen mitleidig nach Hause geschickt zu werden, mit Ringen unter den Augen und ins grünlich gehender Hautfarbe kann frau ja wirklich nicht arbeiten (nein, ich habe das nie gemacht!); Selbstverständlich hatte ich als ganz junge Frau trotzdem auch mal eine "Schwarz-Phase"! Blau-Töne obenrum fand ich immer schon unangenehm, ganz besonders Türkis (mag ich an vielen Frauen sehr), Jeans untenrum waren o.k.. Grau mochte ich für mich auch schon lange gar nicht mehr.....
Also gut, was wenn ich ein Blau-Grau-Typ wäre???
So eine Farbberatung zu zweit ist lustig, wir haben sehr gelacht. Zuerst war meine Freundin dran, Haare zurück, ohne Make up vor so einen speziell beleuchteten Spiegel. Dann bekam sie große Tücher in den verschiedensten Farben umgelegt, ehrlich gesagt, zu Beginn habe ich nix gesehen, also keine Unterschiede. Aber mit der Zeit wird es deutlicher, bei manchen Farben sieht die Haut gesünder aus, die Augen strahlender, Ringe unter den Augen fallen weniger auf. Raus kam: Meine Freundin ist "Sommer", also kalte Farben, nix mit braun und so. Ich hätte es vorher nicht wirklich gesehen, im direkten Vergleich war es aber sehr deutlich. Über die Zeit hat sie jetzt zunehmend "ihre Farben" an und sie sieht klasse aus in Grau, Blau, Rosatönen......
Bei mir kam letzlich nicht viel Neues raus, vielleicht die Erkenntnis, dass Zyklam genau so gut wirkt wie Schwarz....Auch Knallweiß läßt mich in keinster Weise frisch aussehen......Richtig gesund sah ich z.B. mit Tüchern in orange und grün aus.
Was ich mir vorher schon dachte: Warme Farben, klar und ich bin "Herbst".



Das ist die entsprechende Farbkarte, ganz oben links ist Gold, kommt nicht so raus.
Neu für mich waren diese Petroltöne, die sind mir zu blau, obwohl ich immer mal drüber nachdenke, mal was in der Farbe zu nähen. Aber, entgegen dem Ratschlag der Farbberaterin habe ich meine Farbkarte nie dabei.......Ich trage weiterhin Braun, Grün, Rot, Orange, auch mal Gelb......wobei ich da auch immer mal, speziell bei Rot und Orange, in die kräftigere Variante rutsche, die eigentlich dem "Frühling" gehört.
Verändert hat sich bei mir durch die Beratung nicht viel, ein wenig vielleicht beim Schmuck, ich "darf" ja eigentlich kein Silber, habe aber viel Silberschmuck. Ich trage immer Schmuck, auch weiterhin Lieblingsstücke in Silber, aber doch jetzt mehr in gold- , messing-,  kupferfarben oder bunt.
Ich hätte auch ohne die Beratung glücklich und zufrieden weiter gelebt, aber es war sehr lustig und interessant!
 
Die Farben der Anderen hat Meike hier gesammelt!

Montag, 6. Februar 2012

Nähfragezeichen Nr. 25

Diese Woche im Nähfragezeichen ein Frage, auf die mir nicht so viel einfällt, weil sie mich auch nicht so sehr interessiert.

Figurtypen



Schon mal was von Apfel-, Birne- und Sanduhr-Typen gehört? Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, welche Körperform du hast und dich beraten lassen/nachgelesen, welche Kleidungsstücke, welche Schnitte für Dich besonders vorteilhaft sind? Woher hast du die Informationen (Buchempfehlungen, Links bitte) und welche Erfahrungen hast du damit gemacht? Wie wäre es, wenn wir daraus ganz persönliche Stil-Regeln entwickeln?!

Aber doch ganz kurz. Neugierig Wissensdurstig wie ich bin habe ich mal diesen Test gemacht und ich bin ein X, was ja wohl eine Sanduhr wäre. Obwohl meine Hüfte (etwas) breiter ist als meine Oberweite, ich finde, ich sehe eher ein bisschen birnig (also ein A) aus. Eine Birne-Sanduhr vielleicht.





Beides ganz hübsch.......
Was da so an Kleidungstipps  kommt......das ist mir egal, ich weiß, was ich (z.Z.) mag und was mir  (meistens) steht. Mir stehen nach diesem Test z.B  klassische Hemdblusen/kleider (mag ich nicht) und Wickelblusen/kleider (mag ich). Was bei diesen Einteilungen ja fehlt, aber doch ein Rolle spielt, ist die Körpergröße und die Beinform und -länge. Ich habe eher kurze und knubbelige Beine (ich mag sie!!!!) und da sind manche Rocklängen nicht so schön, als wären sie gazellenartig......
Also, meine persönlichen Stil-Regeln haben nicht so viel mit diesen Figurtypen zu tun, vielleicht haben sie unbewußt mit eine Rolle gespielt.

Danke an Meike, die "Mutter" des Nähfragezeichens!

Und hier versammeln sich noch andere Obst- und Buchstabenfrauen!

Donnerstag, 26. Januar 2012

Nähfragezeichen Nr.24

Meike fragt diese Woche in ihrem Blog nach einer:

Schneiderpuppe



Ist eine Schneiderpuppe eher Deko oder Notwendigkeit für Nähfreudige? Wie hilfreich und passgenau ist das Drapieren und Abstecken auf der Puppe (sei es mittels Schnittmuster oder eigenen Entwürfen)? Ist die Schneiderpuppe z.B. eine Hilfe bei nicht auf Anhieb sitzenden Ärmeln - wo sie doch meist armlos daher kommt? Was für eine Puppe habt ihr? Was sind Eure Erfahrungen und was ist beim Kauf einer solchen stummen Dienerin zu beachten?


Ich darf vorstellen: Isolde, die auch schon mal mein noch nicht gebügeltes und gesäumtes Schwiegermutter-wird-80-Seiden-Geburtstagskleid vorführt.
Ich hab´sie schon so 3 bis 4 Jahre, nutze sie schon regelmäßig, aber nicht sehr intensiv.
Die Firma heißt "Adjustoform".
Am häufigsten nutze ich sie zum Abstecken von Rocklängen, außerdem hänge ich gerne mal Stoffe drüber, die ein Kleid werden wollen, um zu schauen, ob er nicht zu steif ist.
Selten korrigiere oder setzte ich Abnäher, vor allem im Rückenbereich.
Sie ist verstellbar, ich habe sie auch auf meine Maße eingestellt, aber sie hat dann doch eine andere Figur als ich.
Nicht geeignet ist sie für Ärmel, sie ist ja auch armlos. Auch bei meinem häufigen Problem der Schulterbreite (meine sind bei vielen Schnitten zu schmal) hilft sie nur eingeschränkt, ich hab´mir die Schulterbreite zwar markiert, aber es klappt nur manchmal.
Was meine Puppe kann: Sie kann auch Hosen anziehen, das war mir bei  Kauf noch wichtig, seit einiger Zeit nähe ich gar keine mehr, aber vielleicht ändert sich das ja mal wieder.
 Ich mag sie, ich würde sie wieder kaufen (obwohl sie blau ist).

So Puppe, weiter geht´s mit Striptease:




So, das reicht, wieder rein ins Kleidchen!




So ich in diesem Kleid nicht erfriere (Halsschmerzen hab`ich schon), gibt`s nächste Woche noch Fotos an der Frau.

Die anderen Puppen-Erfahrungen sind HIER zu finden!




Freitag, 20. Januar 2012

Nähfragezeichen Nummer 23


Vintage-Kleidung



Warum nähen politisch sehr bewußte und kritisch denkende Frauen Vintagekleidung aus den 40ern bis 60ern. Warum wird die Mode aus der Zeit, in der Frauen eher unterdrückt wurden, zum Vorbild? Kann die Mode getrennt von der gesellschaftlichen Situation gesehen werden, in der sie entwickelt und getragen wurde? Was macht sie so anziehend?

Ich nähe (unter anderem) Vintage-Kleider, weil sie mir gefallen. Sehr einfach, oder? Eine meiner Freiheiten ist nämlich, dass ich anziehen kann, was ich will. Dadurch, dass ich nähe, muss ich mich nicht durch Modevorgaben "unterdrücken" lassen. Und ich "muss" nichts mehr anziehen, was ungemütlich ist. Ich sehe Mode schon getrennt von der gesellschaftlichen Situation, aber eine kleine gesellschaftliche Komponente ist schon dabei: Erlaubt ist was uns gefällt. Und Kleidung, die unterdrückt, gab es schon immer und gibt es heute noch. Vor einiger Zeit habe ich in eine Folge dieser Modell-Casting-Serie reingezappt, da ging es darum, dass die Kandidatinnen mit ultrahohen Stöckelschuhen sexy laufen sollten, das finde ich zum ko.... Und auf Mode bezogen, finde ich einige Entwicklungen heute deutlich schlimmer, als in den 40er bis 60er Jahren, z.T. nehme ich sie als sexistisch, frauenverachtend wahr.
Für mich ist diese Mode jetzt auch kein Vorbild, ich picke mir aus allem Möglichen raus, was mir gefällt und sehe Kleidung als etwas was Spass macht, mit einem Augenzwinkern.....
Bei Vintage-Kleidern bevorzuge ich weite Röcke, sie sind bequem, ich mag das Gefühl an den Beinen, das Bewegen darin macht Spass. Und natürlich flache Schuhe.

So in der Art:

Auch Vintage, aber nicht meine Kriterien entsprechend (liegt wohl auch am "Posing"), ist so was:


Mir schwirrt noch mehr im Kopf rum, aber ich bin zu müde, Freitag Abend eben......
Noch viel mehr Aspekte hat Meike hier gesammelt! Danke!
Auch die anderen Nähfragezeichen und noch vieles mehr in Meikes Blog.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Nähfragezeichen Nr.22

                                                   

Den "Kopfkleiderschrank" verwirklichen!



Wie siehst du eigentlich, d.h. in deinen Träumen, in deiner Vorstellung von Dir aus? Welche Kleidungsstücke könntest du nähen, um dieser Vorstellung von Dir, wie du gerne sein möchtest, näher zu kommen? Was hält dich ggf. davon ab?
 
Hallo Meike, das ist ja wirklich eine supertolle Nähfragezeichen-Frage, für mich die Interessanteste bisher, ich bin sehr gespannt auf die verschiedenen Antworten (einige habe ich schon gelesen). Aber natürlich fällt mir auch einiges dazu ein, viel sogar, ich versuche, es mal zu ordnen und zusammenzufassen:
 
Also, Röcke und Kleider mochte ich schon immer, ich war ein richtiges mädchen-Mädchen, übrigens sehr zum Leidwesen meiner 3 Jahre jüngeren Schwester, sie (zumindest teilweise) meine Sachen auftragen musste. Ich hatte, so mit 8 Jahren, z.B. ein cremefarbenes Kleid mit Rüschen und Spitzen, daruf waren grüne Kolibris und es hatte einen Rock, der richtig schön geflogen ist beim Drehen.....meine Schwester hat es gehasst. Ich muss aber zur Ehrenrettung meiner Mutter sagen, dass meine Schwester i.d.R. ihre Hosen tragen konnte und nur bei besonderen Anlässen/Familienfesten ein Kleid tragen musste. Ein besonderes Ereignis in meiner Kindheit waren Pakete, in denen Kleidung einer etwas älteren Kusine ankamen, die waren sämtliche von einer Schneiderin genäht. Es gab da z.B.  Kleider mit passendem Bolero und Dirndl! Gerade letzter habe ich sehr gerne getragen, obwohl hier in Hessen eher unüblich und obwohl ich ein eher schüchternes Kind war. Später gab es dann auch eine Jeans-und-Schlabber-Herrenhemdphase in möglichst gedeckten Farben, dazwischen aber immer mal ein Schlabberrock. Und dann gab es die indische Phase, Hängekleider, lange Röcke, mit Spiegelchen, Glöckchen, Borten, Pluderhosen, Samtschuhe und natürlich Patchouli........Dann gab es auch eine kurze Popperphase, karierte Bundfaltenhosen, Karoröcke und V-Ausschnittpullis.......Eine schwarze (kurze) Phase gabs auch mal.
Meine Mutter hat übrigens alles toleriert, incl. scharzer Fingernägel, dramatischen Make ups und Wischmop-Dauerwellen, viele meiner Freundinnen dagegen haben sich auf dem Schulklo umgezogen.
Vielleicht auch prägend: Ich mochte immer schon gerne das Theater, auch wegen der Kostüme und ich verkleide mich gerne, nicht unbedingt zu Fasching, aber zu sonstigen Gelegenheiten.
Danach hatte ich keinen festen Stil mehr, habe je nach Lust und Laune alles mögliche getragen, mochte auch immer mal was Außergewöhnliches, manches war auch etwas schrill.....ich erinnere mich z.B. an Strickhotpants oder an einen schrillpinken Satinanzug (genau meine Farbe, örgs). Ich habe mich durchaus an der aktuellen Mode orientiert, habe aber gleichzeitig auch "Unmodisches" aus Second-Hand-Shops getragen.
Mein Stil oder meine "Stile" (?) ist/sind so geblieben, gemischt aus aktueller Mode, Retrostil, Second-Hand und ist damit meinem Kopfkleiderschrank sehr nahe. Kleidnung für mich muss außerdem eher bunt sein, bequem, angenehm, weiblich, auch mal ein bisschen lustig. Ich habe mittlerweile viele Kleidnungsstücke und Schuhe, die ich schon seit vielen Jahren gerne trage.
Vorbilder fallen mir keine Speziellen ein, ich schaue gerne Menschen an, auch was und wie sie es tragen, mag besondere Outfits, auch wenn ich sie nie anziehen würde. In unserem Stadtviertel begegnet mir immer mal eine Frau, klein, sehr weibliche Formen, die immer lange, sehr weite geblümte Röcke trägt, opulente Oberteile und unglaubliche Hüte, mir Obst oder großen Blüten drauf, ich freu´mich immer, sie zu sehen.
Was ich nicht mag, ist Kleidung, die ich persönlich als frauenfeindlich empfinde, dazu gehören für mich z.B. extrem hohe Schuhe, Kleidungsstücke, in denen Frauen "wie dargeboten" wirken, das für mich auch oft ausstrahlen, o.k., Randbemerkung und sicher kontrovers diskutierbar.

Ich bin wohl immer mal etwas am Thema vorbeigerutscht, deshalb höre ich mal auf.
Was in meinem Kopfkleiderschrank noch fehlt:
Ich hätte gerne so einen Tüllunterrrock (werde ich mal angehen), ein selbstgenähtes Abendkleid (ich weiß nur nicht wofür) und......grüne Stiefel!



So, die anderen Kopfkleiderschränke können hier besichtig werden!


Donnerstag, 5. Januar 2012

Nähfragezeichen Nr.21




Auch in diesem Jahr gibt es das tolle Nähfragezeichen von Meike!
Die Frage der Woche:

Neujahrsfrage / Vorsätze



Welche Näh-Herausforderungen möchtest du 2012 endlich einmal angehen? Was soll im neuen Jahr anders werden?


Hmmm, kurz und knapp:
 
- es bleibt Kleider und Röcke lastig
- ordentlichere Innenverarbeitung
- mehr Rockoberteile, vielleicht sogar mal eine Bluse
- was für "gut", Kleid & Jacke
- einen Mantel
 
Zwar kurz, aber ganz schön viel, oder? Naja, muss ja nicht unbedingt alles in 2012 passieren, ein Punkt war nämlich noch beim Hobby den Stress rauszunehmen (dringend merken, wichtiger Vorsatz!!!!!), also vielleicht sind die obigen Punkte auch als 5-Jahres-Plan denkbar........
 
Die anderen Vorsätze gibt es hier!

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Nähfragezeichen Nr. 20 und Jahresrückblick


Meike stellt dieses Mal die:

Silvesterfrage: der Jahresrückblick



Das Nähfragezeichen fordert dich dazu auf, einmal stolz zurückzublicken und (auf-)zählen, was du dieses Jahr alles genäht und diesbezüglich gelernt hast. Egal, wieviel es ist oder ob du vielleicht auch reihenweise UFOs produzierst hast. Schau zurück, sei stolz auf das Erreichte und freu dich an deinen Lernerfahrungen!

Da ist doch eine ganze Menge zusammen gekommen:

T-Shirts, 7 für mich, 4 als Geschenke

Tunika  3

Pullunder  1

Jacken  2

Overall  1

Pumphose  1

Tasche  1 (als Geschenk)

Kleider  10,5 (davon ein Probekleid, das ich nicht mag, eines ist "in Arbeit")

Röcke  6

Zweiteiliges Kleid  1 (das Oberteil davon einmal zuvor als tragbres Probemodell)

Es war ganz klar ein Kleider- und Röckejahr. Ich trage eigentlich schon immer sehr gerne Rock bzw. Kleid, dass ich in diesem Jahr aber so viele Kleider selbst genäht habe, mich getraut habe, liegt an den Blogs, die ich diesem Jahr kennen und schätzen gelernt habe. Der "Turbo" war Caterine mit dem absolut genialen supertollen (zeitraubenden...) MeMadeMittwoch und dem Sew Along (ich hoffe, es gibt bald wieder einen...).  Tolle Anregungen habe ich bei, nomen est omen, bunte kleider, bei Melleni, bei Pepita, bei Simone und bei ganz vielen Anderen, ich kann nicht alle aufzählen, zum Teil weiß ich es auch nicht mehr, gefunden. Allen Blogerinnen, bei denen ich vorbeischaue, vielen Dank für Eure tollen Beiträge und Fotos!

Lieblingsteile von mir in diesem jahr waren z.B.:



Kleid "Punjab" aus Walk




Der Ballonrock



Das 2-teilige Kleid



Mein Geburtstags-Rosen-Ensemble

Über so ein Jahr läßt sich viel schreiben, es war ein gute, ein schönes Jahr, so alles zusammen. Wir sind gesund, die Kids sind (meistens) gut drauf, Pubertät hält sich im Rahmen. Meine Arbeit macht mir (fast immer) Spass, Vorsatz für das nächste Jahr: Nicht so viele Überstunden machen.

Die Highlights waren die Urlaube in Holland und in Albuquerque/New Mexico, letzterer auch deshalb, weil wir bei meiner Schwester und ihrer Familie waren.





Und natürlich bin ich auch gelaufen, auch zwei Mal Marathon mit meiner Schwester, einmal in Paris......


.....hier kurz vor dem Ziel, Blick auf den Arc de Triomphe....

Und natürlich in Frankfurt.....


......Zieleinlauf auf dem roten Teppich in der Festhalle.



Für das nächste Jahr wünsche ich mir vor allem Gesundheit für meine Familie, ganz besonders für meinen Pa , der nächstes Jahr 80 wird und für meine Mama, die ihren 75sten feiern wird.
Ich wünsche mir, dass der Druck bei der Arbeit nicht noch höher wird und dass ich für die Menschen, die ich betreue, genug Zeit habe, gleichzeitig aber nicht fast jeden Woche 10 Überstunden (oder so) mache.....hmmmm.
Nähen will ich weiterhin ganz viele Kleider und Röcke, heran trauen möchte ich mich an einen Mantel und vielleicht mal eine Bluse, dafür hätte ich gerne mehr Zeit.......
Marathon laufen will ich natürlich auch, mit Schwester in Frankfurt auf jeden Fall und in einer europäischen Stadt (Überraschung), mal schauen, wo sonst noch.....
Wünsche hätte ich noch viele, z.B. dass die FDP abgewickelt wird, das Herr v. Guttenberg bleibt wo der Peffer wächst, den Bundespräsidenten kann er mitnehmen, dass nicht noch mehr soziale Projekte abgebaut werden, einen schöneren Sommer als in diesem Jahr, grüne Stiefel.....
 
Jetzt höre ich mal auf, ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein tolles Jahr 2012. Ich freu`mich auf ein neues Bloggerinnen-Jahr mit Euch! VIELEN DANK!